| Frauenkrankheiten15231 | |
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Präeklampsie
Zusammenfassung: Die Hauptsymptome der früher als EPH-Gestose bezeichneten Schwangerschaftserkrankung Präeklampsie sind ein hoher Blutdruck und Proteinurie (Eiweiß im Harn), vornehmlich ab der zweiten Schwangerschaftshälfte. Zusätzliche Hinweiszeichen sind eine plötzliche starke Gewichtszunahme und Ödeme. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bis heute ungeklärt. Neben einer Fehlanpassung des mütterlichen Organismus an die Schwangerschaft werden psychische Komponenten diskutiert; außerdem gibt es zahlreiche begünstigende Faktoren. Die beste Vorbeugung gegen das Entstehen einer Präeklampsie sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen während der Schwangerschaft. Unerkannt oder ohne Behandlung kommt es zu einer Mangelversorgung von Plazenta und Kind; selten können eine schwere Präeklampsie oder eine Eklampsie mit ernsthaften Komplikationen für Mutter und Kind entstehen. Aus diesem Grund ist die Entbindung fast immer Therapie der Wahl.
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