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Augenverletzungen
Zusammenfassung: Verletzungen des Auges sind vor allem bei Arbeits- und Sportunfällen sowie bei Verkehrsunfällen häufig. Besonders schwerwiegend sind Schnittverletzungen, Verätzungen, ins Auge eingedrungene Splitter und durchbohrende Verletzungen des Augapfels. Die typischen Schnittverletzungen der Augen nach Autounfällen sind nach Einführung der Gurtenpflicht auf ein Zwanzigstel zurückgegangen. Der Vorbeugung von Unfällen kommt entscheidende Bedeutung zu. Fremdkörper auf Binde- und Hornhaut bewirken bei jedem Lidschlag das Gefühl, etwas im Auge zu haben. Wenn nach einer Prellung des Auges ein Netzhautödem entsteht, führt das oft zu einer starken Sehstörung. Bei schwersten Verletzungen und Verätzungen ist eine Erblindung häufig nicht zu vermeiden. Entscheidend für den Erhalt des Augenlichts bei Verätzungen ist die umgehende Erste Hilfe-Leistung. Bei Verätzungen müssen die Augen sofort mit Wasser oder gerade zur Verfügung stehenden Flüssigkeiten wie Limonade oder ähnliches gespült werden. Die wichtigsten diagnostischen Maßnahmen sind die Untersuchung mit der Spaltlampe sowie bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomografie oder Ultraschall zur Ortung von Fremdkörpern im Auge. Oberstes Prinzip der Behandlung von Augenverletzungen ist die Wiederherstellung der ursprünglichen anatomischen Verhältnisse und die Entfernung eventuell eingedrungener Fremdkörper. Die Antibiotikabehandlung verhindert Infektionen durch eingeschleppte Keime.
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