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Hormonsystem

Hormone sind chemische Botenstoffe, die der Informationsübermittlung im Körper dienen. Sie werden von Hormondrüsen oder von Organen gebildet und an das Blut zum abgegeben. Über ein Rückkoppelungssystem wird die Menge der im Körper befindlichen Hormone kontrolliert und gesteuert: Ist ein bestimmtes Hormon genügend vorhanden, wird die Ausschüttung verringert, besteht ein Mangel, wird die Produktion angekurbelt. Ist dieser Mechanismus im Hormonsystem gestört, kann das weit reichende Folgen haben, wie z.B. die mangelhafte Produktion von Insulin (Diabetes mellitus I oder Diabetes mellitus II) oder Schilddrüsenhormonen (Schilddrüsenunterfunktion). Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind Schwäche, Müdigkeit, Schlafstörungen, manchmal auch Gewichtszunahme und Kopfschmerzen, die durch einen gebremsten Stoffwechsel hervorgerufen werden. Produziert die Schilddrüse zu viele Hormone, leiden die Betroffenen an einer Schilddrüsenüberfunktion. Die Symptome sind meistens Nervosität, Herzklopfen, Durchfall und Gewichtsverlust. Zur Diagnose dieser Erkrankungen werden unter anderem die Blutuntersuchung, der Ultraschall und die Szintigrafie herangezogen.

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