Infektionen
Infektionen treten häufig als „Reisekrankheiten“ auf, die man in tropischen und warmen Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen bekommen kann. Zu diesen Infektionen gehören unter anderem Malaria und Ruhr. Allerdings sind auch längst ausgerottet geglaubte Infektionen wie die Pest immer noch von Bedeutung. Malaria ist eine durch Moskitostiche ausgelöste Infektionskrankheit, deren Krankheitsbild durch starke Fieberschübe ausgezeichnet wird. Nach der Infektion beträgt die Zeit bis zum Ausbruch des Fiebers (Inkubationszeit) bis zu vier Wochen. Bei Malaria ist eine ärztliche Behandlung und Überwachung dringend erforderlich. Den besten Schutz gegen Malaria liefern individuelle Maßnahmen gegen Moskitostiche sowie eine medikamentöse Prophylaxe, welche das Infektionsrisiko senken. Infektionen mit dem Ruhrerreger können monatelang ohne Beschwerden verlaufen. In der Regel beträgt die Inkubationszeit jedoch zwei bis vier Wochen. Danach tritt das typische Krankheitsbild mit Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall auf. Um den Flüssigkeits- und Mineralverslust auszugleichen, ist unbedingt auf viel Trinken zu achten. Auch gegen Infektionen mit Ruhr ist Vorbeugung das beste Mittel. Da die Hauptinfektionsquellen der Ruhrerkrankung verunreinigtes Trinkwasser und Lebensmittel sind, gilt die Traveller-Regel „Cook it, peel it or forget it“ um sich zu schützen. Die Pest äußert sich durch Symptome wie bläulich bis schwärzliche Verfärbungen der Haut, grippeähnliche Symptome und die Geschwürbildung der Lymphknoten. Gegen die Pest gibt es eine Schutzimpfung, doch auch eine prophylaktische Verabreichung von Medikamenten beugt die Erkrankung vor. Nach der Infektion mit Pest sollte schnellstmöglich eine Behandlung mit Medikamenten erfolgen, um das Risiko der lebensgefährlichen Infektionskrankheit zu senken.