surfMED - das beste deutschsprachige Gesundheitslexikon

Allergien

Allergien sind die häufigste Erkrankung des Immunsystems. Bei einer Allergie gibt das Immunsystem Fehlalarm und reagiert auf harmlose Stoffe mit Abwehrmechanismen. Beim ersten Kontakt mit einem solchen Stoff, etwa eingeatmeten Pollen, merkt der Betroffene, der sich später als Allergiker entpuppt, noch nichts davon. Das Immunsystem kommt seiner Aufgabe nach: Es merkt sich den Fremdstoff. Bei erneutem Kontakt mit diesem Allergen kommt es zu einer massiven Abwehrreaktion. Die zeigt sich - je nach dem Allergen - mit unterschiedlichen Symptomen und löst verschiedene Krankheiten aus: Asthma, Schnupfen (Heuschnupfen), Schock, Hautausschlag oder Verdauungsprobleme. Die Behandlungserfolge halten sich bei Allergien immer noch in Grenzen. Mit der so genannten Hyposensibilisierung versuchen Ärzte das Immunsystem der Patienten wieder zur natürlichen Toleranz zu trainieren. Auch die medikamentöse Therapie mit Antihistaminika oder Kortison dämpft die unkontrollierte Reaktion des Immunsystems und kann Symptome wie Juckreiz lindern. Akupunktur kann ebenfalls die Symptome von Allergien verringern, bekämpft jedoch nicht die Ursachen.

Artikel