surfMED - das beste deutschsprachige Gesundheitslexikon

Augen

Zur Basisuntersuchung des Auges zählen die Überprüfung des Sehvermögens und der Augenbewegung sowie die Untersuchung der Pupillen. Bei der Pupillenuntersuchung wird auf die Reaktion, Form und Symmetrie geachtet. Mit dem Test der Pupillenreaktion wird festgestellt, ob die Signalübertragung vom Auge zum Gehirn normal ist.
Bei der Untersuchung mit dem Augenspiegel, bei der die Pupillen weitgetropft werden, blickt der Arzt durch eine Lupe und sieht den Augenhintergrund rot aufleuchten. Mit dieser Untersuchung kann der Arzt die Austrittstelle des Sehnervs (Papille), den Zustand der Makula (gelber Fleck in der Netzhaut, der die Stelle des schärfsten Sehens enthält) sowie die Blutgefäße beurteilen. Die Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie) ist eine wichtige Untersuchung, da der Augeninnendruck richtungsweisend für die Diagnose Glaukom (grüner Star) ist. Die Untersuchung des Gesichtsfeldes, dass ist der Bereich der Umgebung der bei ruhigen Auge wahrgenommen werden kann, ist bei der Diagnose der Sehnervenentzündung, des Glaukoms und der Retinitis pigmentosa von Bedeutung. Das Gesichtsfeld kann auf zwei Weisen bestimmt werden. Man unterscheidet dabei zwischen einer kinetischen und statischen Perimetrie. Der Kammerwinkel des Auges wird mittels der sogenannten Gonioskopie untersucht.

 

Artikel