Kondom
Ein Kondom, auch Präservativ oder Pariser genannt, besteht aus dünnem Gummi und wird beim Geschlechtsverkehr über den erigierten Penis gestreift. Bei richtiger Anwendung ist es eine sehr sichere Variante zur Empfängnisverhütung, die außerdem als einzige Methode vor sexuell übertragbaren Krankheiten und Infektionen schützt. Aus diesem Grund gehört die Verwendung von Kondomen heute auch zum "guten Ton" sexueller Beziehungen.
Noch immer haben viele Männer wie auch einige Frauen Probleme mit Kondomen: Sie klagen über weniger starkes Empfinden beim Liebesspiel, finden die Unterbrechung durch das Überstreifen des Kondoms lästig oder gar lusttötend. Dem kann durch ein ungezwungenes Einbeziehen des Kondoms ins Vorspiel begegnet werden, etwa indem die Partnerin das Überstreifen übernimmt. Es gibt auch sehr unterschiedliche Kondom-Varianten: Bei manchen ist der Gummi wesentlich dünner, sodass die Gefühle stärker sind (Achtung, die Reißfestigkeit sinkt damit unter Umständen!); "Witz"-Kondome können größeren Spaß in die Verhütung bringen. |
In sehr seltenen Fällen treten bei Frauen, noch seltener bei Männern, allergische Reaktionen auf Kondome auf. Dabei kann es sich um eine Latex-Allergie handeln, bei Frauen auch um eine Reaktion auf die spermienabtötende Beschichtung mancher Kondome. Wenn nach einem Wechseln der Marke keine Besserung eintritt, sollten andere Verhütungsvarianten in Betracht gezogen werden; zu beachten ist dabei allerdings, dass nur Kondome vor Geschlechtskrankheiten schützen! |
Einschätzung der MethodeBei richtiger Anwendung haben Kondome einen Kondom von 4 bis 5, durch unsachgemäße Verwendung steigt er allerdings auf bis zu 15 an. Folgende Grundregeln sollten bei der Verwendung beachtet werden:
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Kondome sollten nicht in die Toilette geworfen, sondern mit dem Hausmüll entsorgt werden. |