Kopfhörer zum Joggen: Jabra Elite Sport Test

Fitness

5. Oktober 2018

Wer kennt das nicht: Man hat Kopfhörer auf und verheddert sich mit dem Kabel an der Jacke oder bleibt irgendwo anders hängen. In der Folge reißen die Kopfhörer mit einem Ruck schmerzhaft aus den Ohren.

Doch das muss nicht sein.

Es kommen immer mehr kabellose Bluetooth-Kopfhörer auf den Markt, die nicht groß auftragen, sondern klein und handlich sind und angenehm im Ohr sitzen.

Die Jabra Elite Sport True Wireless Kopfhörer gehören zu dieser Gattung von Bluetooth-Kopfhörern. Es handelt sich um In-Ear Bluetooth-Kopfhörer, welche komplett auf ein Kabel verzichten. Ihr habt nur die zwei Stöpsel, welche ihr euch in die Ohren steckt. Die perfekten Kopfhörer zum Joggen, für Fitness oder andere sportliche Aktivitäten.

In meinem Jabra Elite Sport Test möchte ich euch die Kopfhörer näher vorstellen und meine Erfahrungen der letzten Wochen mit diesen Kopfhörern mit euch teilen.

Unboxing

Schon die Verpackung kommt sehr edel daher. Sie ist aus hartem Karton und lässt sich mittels Magnetverschluss an der Seite öffnen. Durch eine Klarsichthülle schaut man dann auch direkt auf die Kopfhörer samt Case.

Zudem gibt es insgesamt sechs In-Ear Kopfhörer-Aufsätze in verschiedenen Größen:

  • drei aus Silikon und
  • drei aus Schaumstoff sowie
  • drei „EarWings“.

So soll es möglich sein, den besten Sitz am Ohr zu erzielen.

Jabra Elite Sport Unboxing

Jabra Elite Sport Box

Rein optisch finde ich sowohl die Verpackung als auch das Case und die Kopfhörer sehr gelungen. Alles sieht sehr wertig aus und fühlt sich auch so an.

Für sein Geld bekommt man somit schon einiges beim Unboxing geboten, was ich schon ziemlich gut finde.

Tragekomfort

Nachdem man die Kopfhörer ausgepackt hat, geht es daran die verschiedenen Ohrpolster und die Earwings auszuprobieren, um den optimalen Sitz im Ohr zu finden.

Das kann schon mal ein paar Minuten dauern, da man erst einmal alles durchprobieren muss und dann immer wieder wechseln muss, bis man letztendlich den optimalen Tragekomfort verspürt.

Allerdings, wenn man erst mal die richtigen Ohrpolster und EarWings gefunden hat, sitzen die Jabra Elite Sport wirklich sehr gut im Ohr!

Ich habe die Jabra Elite Sport nun bereits seit einigen Wochen im Einsatz und habe bisher zu keiner Zeit das Gefühl gehabt, dass diese mir aus dem Ohr fallen könnten. Sie sitzen wirklich sehr gut und sicher im Ohr.

Bei den Ohrpolstern habe ich mich für die aus Silikon entschieden. Diese wirken zwar nicht ganz so hochwertig, sitzen aber für meinen Geschmack etwas luftiger im Ohr und drücken nicht so stark.

Nachteil ist vermutlich nur, dass die Ohrpolster aus Silikon nicht ganz so gut die Umgebungsgeräusche abdichten wie die aus Schaumstoff.

Allerdings reicht mir die Abdichtung von außen vollkommen aus. Im Vergleich zu den Apple AirPods, die ich auch seit einiger Zeit im Wechsel trage, nimmt man auf jeden Fall wesentlich weniger Umgebungsgeräusche wahr.

Jabra Elite Sport vs. Apple AirPods

Allerdings füllen sie im Vergleich natürlich auch mehr das Ohr aus, so dass man nicht ein ganz so luftiges Klima in den Ohren hat, wie das bei den Apple AirPods der Fall ist.

Aber das ist natürlich Geschmacksache. Der eine mag eben vollkommen abgeschottet sein, der andere möchte noch viel von seiner Umgebung mitbekommen. Ich würde mich als jemanden bezeichnen, der in etwa in der Mitte liegt, also gern noch ein wenig von der Umgebung mitbekommt. Und da sind die Jabra Elite Sport mit den Silikon-Ohrpolstern genau richtig.

Design und Haptik

Natürlich muss so ein Kopfhörer aus schick aussehen. Letztendlich sind ja auch Kopfhörer heutzutage Mode-Accessoires, wie beispielsweise die Beats-Kopfhörer zeigen, die ja nicht unbedingt für den besten Klang, aber für die coole Optik bekannt sind.

Aber auch die Jabra Elite Sport können sich sehen lassen.

Jabra Elite Sport Case mit Kopfhörern

Jabra Elite Sport Case mit Kopfhörern

Das Case ist aus hartem und robustem Plastik und wirkt ziemlich massiv. Die Kopfhörer sind hier auf jeden Fall gut geschützt.

Um das Case aufzuklappen, muss man ein wenig Kraft aufbringen. Das ist aber nicht schwer, sondern hat den Vorteil, dass das Case sich nicht unerwünscht öffnen kann. Wer wie ich das Case also mit den Kopfhörern lose im Rucksack mit sich trägt, braucht so keine Sorge haben, dass die Kopfhörer herausfallen.

Lediglich beim Öffnen muss man ein wenig vorsichtig sein, dass die Kopfhörer nicht herausfallen. Denn leider liegen diese nicht magnetisch (wie es bei den Apple AirPods der Fall ist) im Case, sondern einfach nur lose in den beiden Mulden. Insofern muss man etwas aufpassen. Mir sind sie allerdings beim Öffnen noch nie herausgefallen. Wer also vorsichtig ist, der braucht sich da auch keine Sorgen machen. Schöner wäre es allerdings natürlich mit einem Magnet gewesen.

Gleichzeitig dient das Case auch als Ladestation.

Bis zu drei Stunden soll man durchgängig mit den Kopfhörern hören können. Durch die Möglichkeit die Kopfhörer zusätzlich zweimal unterwegs mittels des Ladecases laden zu können, soll es möglich sein ohne das Anschließen an eine Steckdose bis zu neun Stunden Wiedergabe zu erzielen.

Diese Werte kann ich auf jeden Fall in etwa bestätigen. Ich fahre täglich ca. zwei Stunden mit der Bahn und habe die Kopfhörer dabei immer im Einsatz. Zwischenzeitlich lege ich sie wieder in das Case, wodurch sie wieder aufgeladen werden. An die Steckdose kommt das Case allerdings nur ca. einmal die Woche. Die Akkulaufzeit ist also ziemlich gut.

Funktion

Sobald man das Case öffnet, verbinden sich die Kopfhörer mit dem Smartphone. In den Kopfhörern hört man dann eine weibliche Stimme mit einem kurzen Empfangssound einem sagen, dass die Kopfhörer nun „connected“ sind.

Zudem zeigen das Case sowie die Kopfhörer den aktuellen Ladezustand mittels einer LED-Leuchte an. Solange diese beide grün leuchten, ist alles okay und man braucht sich noch keine Gedanken um das erneute Laden machen.

Nachdem man die Kopfhörer in sein Ohr gemacht hat, kann es auch schon losgehen und man kann Musik und Co. absolut kabellos hören. Das ist auf jeden Fall ziemlich cool. Wer einmal so gehört hat, will vermutlich nicht so schnell zu normalen Kabel-Kopfhörern zurückkehren.

Gerade auch beim Training ist das so ein Vorteil. Ich habe die Kopfhörer schon häufig im Fitness-Studio getragen und gerade auch auf dem Laufband oder dem Stepper ist das einfach so was von angenehm. Wenn ich da an meine alten Kabel-Kopfhörer zurückdenke, bei denen ich ständig mit dem Handtuch gegen das Kabel gekommen bin und mein Smartphone dann eine Sause nach unten gemacht hat… aber lassen wir das.

Jabra Elite Sport Funktionen

Und wer will, kann auch die kostenlos erhältliche App von Jabra nutzen, die es einem ermöglicht die Jabra Elite Sport wie eine Art Fitnesstracker zu nutzen. So werden dann Puls, Schritte und Co. gemessen. Die App macht auf jeden Fall einen guten und professionellen Eindruck.

So benötigt man beim Training quasi keine separate Fitnessuhr mehr, sondern kann alles mit Hilfe des Smartphones und der Jabra Elite Sport überwachen. Das ist auch auf jeden Fall eine tolle Sache, die ich schon einige Male beim Joggen genutzt habe.

Während man joggt bekommt man dann beispielsweise auch angesagt, wie viel Kilometer man schon gelaufen ist, wie der Kalorienverbrauch ist, usw.

Allerdings bin ich dann doch eher der Freund von Fitnessuhren, weswegen ich diese Funktion nur ein paar Mal getestet habe. Aber sie funktioniert auf jeden Fall und macht Spaß!

Jabra Elite Sport Case von oben

Jabra Elite Sport Case von oben

An den Kopfhörern selbst gibt es jeweils zwei kleine Knöpfe. Insgesamt also vier Knöpfe. Mit diesen kann man die die Kopfhörer an- und ausschalten, die Lautstärke regulieren oder auch den aktuell gespielten Song wechseln.

Auch gibt es die Möglichkeit die Kopfhörer quasi auf Durchzug zu stellen, so dass man die Umgebungsgeräusche von außen wie durch einen kleinen Lautsprecher hört. Das kann schon ganz lustig sein, wenn man die Kopfhörer im Ohr hat und jeder denkt, dass man nichts hört, man selbst aber alles bestens mitbekommt.

Jabra Elite Sport Test: Mein Fazit

Ich trage die Jabra Elite Sport wirklich sehr gern. In den meisten Fällen greife ich eher zu den Jabra Elite Sport als zu den Apple AirPods. Ich finde sie einfach cooler und man fällt damit auch nicht so sehr auf. Die Apple AirPods ziehen dann doch eher interessierte Blicke auf sich, warum auch immer.

Je nach Geschmack kann man sich entscheiden, ob man zu den Silikon- oder den Schaumstoff-Ohrpolstern greift, was schon ziemlich nett ist. Und durch die große Auswahl, welche sich im Lieferumfang befindet, findet man auch schnell den optimalen Tragekomfort. Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich um echte In-Ear-Kopfhörer handelt, die auch gut die Umgebungsgeräusche abschirmen.

Insgesamt bin ich mit den Kopfhörern sehr zufrieden und würde sie mir auch immer wieder kaufen. Zwar sind sie nicht ganz billig, aber dafür bekommt man für sein Geld auch einiges geboten.

Weitere Informationen zu den Kopfhörern und die Möglichkeit diese zu bestellen, findest du auch direkt bei Amazon. Dort findest du natürlich auch weitere Rezensionen.

Und solltest du sie getestet haben, würde ich mich natürlich auch freuen, wenn du mir deine Meinung zu den Jabra Elite Sport in den Kommentaren sagst. So hilfst du gleichzeitig auch anderen bei ihrer Entscheidungsfindung.

Last modified: 5. Oktober 2018

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